Infos & FAQs

Wie kann ich mein Tattoo pflegen?

Tattoo Pflege mit Duschpflaster (Secondskin) Wundverband

Um ein schönes Tattoo zu erlangen, ist die Pflege besonders wichtig!
VORTEILE: Das Second – Skin Duschpflaster bietet eine besonders schnelle Wundheilung und Schutz deines frischen Tattoos. Zusätzlich sorgt es für eine optimale Wundversorgung in den ersten Tagen. Es ist elastisch – wie eine zweite Haut, atmungsaktiv, und schützt vor äußeren Einflüssen.

Anleitung:

• Das Duschpflaster bitte nach frühestens 5 bis spätestens 7 Tage vorsichtig mit lauwarmem Wasser entfernen.

• Danach das Tattoo mit lauwarmem Wasser abwaschen. Es kann auch PH-Neutrale Seife oder eine Tattoo-Waschlotion verwendet werden.

• Auf keinen Fall einen Waschlappen benutzen, nur mit deinen Händen reinigen, du könntest sonst dein Tattoo zerstören

• Nach dem Entfernen des Pflasters siehst du schon eine sogenannte “Glashaut”. Dein Tattoo sollte vor jedem Einsalben, mit Wasser und Seife abgewaschen werden, danach sofort mit einem sauberen Einwegtuch trocken tupfen (keine Handtücher oder Waschlappen verwenden).

Anmerkung! Unter dem Pflaster sieht dein Tattoo meist sehr verschwommen aus, das ist völlig normal, lass das Pflaster bitte unbedingt drauf. Manchmal lösen sich im Laufe der Zeit die Ecken des Pflasters ab, bitte nicht daran herumspielen, sonst ist die Klebeleistung des Pflasters nicht gewährt.

Wie pflege ich mein Tattoo richtig?

Nun beginnt die eigentliche Pflege deines Tattoos:
• Bis zur vollständigen Abheilung (Im Regelfall 2-3 Wochen) ist von jeglicher Art von Hautreizung abzusehen (Training, Sonne, Solarium, Sauna, Dampfbad, Chlor- und Salzwasser)

• Duschen/Waschen ist täglich möglich, abzusehen ist von einem heißen Bad.

• Leichtes Jucken der betroffenen Stellen, ist eine normale Hautreaktion während des Verheilungsprozesses, KEINESFALLS KRATZEN!

• Die Tätowierung immer sauber halten und nur saubere Baumwollkleidung darüber tragen, die ersten 5-7 Tage auch über Nacht, um das Bettzeug nicht zu verunreinigen oder Nachts mit der Wunde daran kleben zu bleiben.

• Damit das Tattoo lange schön bleibt empfehlen wir dieses bei jedem Sonnenbad mit Tattoo Sonnenschutzcreme LSF50 zu schützen.

• Sollten dennoch starke Schmerzen, eine ungewöhnlich große Schwellung oder starke Blutungen auftreten, kannst du dich jederzeit bei uns melden oder im akuten Notfall den nächsten Hautarzt/Dermatologie/Krankenhaus aufsuchen. (z.B. AKH Wien, Tel.: 01 / 404000, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien)

Tattoo Pflege mit Folienverband

Um ein schönes Tattoo zu erlangen, ist die Pflege besonders wichtig!

Anleitung:

• Den Folienverband mindestens 3-4 Stunden oben lassen.

• Die Folie vorsichtig entfernen, das Tattoo mit lauwarmem Wasser mit der Hand abwaschen. Es kann auch PH-Neutrale Seife oder eine Tattoo-Waschlotion verwendet werden (keine Handtücher oder Waschlappen verwenden).

• Danach mit einem fusselfreien Einwegtuch (zB Küchenrolle) trockentupfen. Bei Benutzung einer Küchenrolle, bitte das erste Blatt entfernen, da darauf Bakterien haften könnten!

• Cremt euer Tattoo, für circa 2-3 Wochen 3-4 mal täglich, dünn ein. Geeignet sind hier die DEXPANTHENOL- oder BEPANTHEN-Creme aus der Apotheke.

• Schützt euer Tattoo mit trockenere und sauberer Kleidung oder legt einen neuen Folienverband an. Auch hier ist zu beachten, dass das erste Blatt, abgerissen werden sollte, da auch hier die Möglichkeit besteht, dass dort Bakterien haften. Es sollte zusätzlich nur die Innenseite der Folie mit dem Tattoo in Kontakt kommen.

• Der Folienverband sollte die ersten 3 Tage unbedingt getragen werden.

• 4 mal täglich wechseln (abwaschen, tupfend trocknen, Salbe, Folie)

• Ab dem 4. Tag ist keine Folie mehr erforderlich, jedoch sollte das Tattoo unbedingt 2 mal täglich abgewaschen und 3-4 mal täglich eingecremt werden.

• Bis zur vollständigen Heilung (in der Regel 2-3 Wochen) ist von jeglicher Art von Hautreizung abzusehen, wie z.B. Training, Sonne, Solarium, Sauna, Dampfbad, Chlor- und Salzwasser.

• Duschen/Waschen ist täglich möglich, abzusehen ist von einem heißen Bad.

• Leichtes Jucken der betroffenen Stellen ist eine normale Hautreaktion während des Heilungsprozesses, KEINESFALLS KRATZEN!

• Die Tätowierung immer sauber halten und nur saubere Baumwollkleidung darüber tragen. Kleiner Tipp: auch über Nacht, dies verhindert die Verunreinigung der Bettwäsche oder das Klebenbleiben des Tattoos auf dem Bettzeug.

• Damit das Tattoo lange schön bleibt, empfehlen wir, dieses bei jedem Sonnenbad mit Tattoo Sonnenschutzcreme LSF50 zu schützen.

• Sollten dennoch starke Schmerzen, ungewöhnlich große Schwellungen oder starke Blutungen auftreten, kannst du dich jederzeit bei uns melden oder im akuten Notfall den nächsten Hautarzt/Dermatologie/Krankenhaus aufsuchen. (z.B. AKH Wien, Tel.: 01 / 404000, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien)

Wie viel Euro pro Stunde Tattoo?

Üblich sind 120 € bis 180 € für normale bis erfahrene Tätowierer. Sehr bekannte oder spezialisierte Künstler verlangen oft auch 200 € bis zu 300 € oder mehr pro Stunde.

Mindestpreis: Kleine Tattoos werden selten nach Stunde abgerechnet, sondern kosten als Pauschale meist einen Mindestpreis von 80 bis 150 Euro (für den Aufwand mit Hygiene und Vorbereitung).

Tagessatz: Für große Projekte wie einen ganzen Arm (Sleeve) oder den Rücken berechnen Studios oft Tagessätze zwischen 800 und 1.400 Euro.

Wichtige Einflussfaktoren

  • Erfahrung des Künstlers: Anfänger sind günstiger, Meister ihres Fachs teurer.
  • Stil & Detailgrad: Aufwendige Motive (z. B. Realismus, komplexes Lettering) dauern länger als einfache Linien.
  • Körperstelle: Manche Hautpartien sind schwerer zu tätowieren oder schmerzhafter, was die Zeit beeinflusst.

Warum sind kleine Tattoos so teuer?

Kleine Tattoos kosten oft zwischen 50 € und 150 €, weil der Grundaufwand unabhängig von der Größe fast genauso hoch ist wie bei einem großen Motiv.

Die Kosten für ein kleines Tattoo setzen sich aus folgenden festen Faktoren zusammen:

Feste Fixkosten und Hygiene
Hygienesetup: Unabhängig von der Größe des Tattoos müssen Liegenabdeckungen, Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel, Folien und Mundschutz bereitgestellt und entsorgt werden.

  • Steriles Material: Nadeln, Farbkäppchen und Schlauch/Griffstücke sind Einwegprodukte und kosten Geld – egal ob sie fünf Minuten oder fünf Stunden genutzt werden.
  • Studiokosten: Miete, Strom, Versicherungen und die Reinigung des Ladens müssen über die Arbeitszeit aller Kunden finanziert werden.
    Zeitlicher Aufwand vor dem Stechen
    Vorbereitung: Das Motiv muss angepasst, die Schablone (Stencil) gedruckt und der Arbeitsplatz penibel vorbereitet sowie abgeklebt werden.
    Beratung: Ein kurzes Vorgespräch oder das Anpassen der Ideen gehört zur Arbeitszeit dazu.
  • Mindesthonorar (Studio-Minimum)
    Viele Studios erheben einen Mindestpreis (meist 50 € bis 100 €). Dieser stellt sicher, dass die reine Vorbereitungs- und Rüstzeit des Tätowierers für den Termin wirtschaftlich gedeckt ist.

Werden Details extrem filigran gestochen (wie bei feinen Fineline-Motiven), ist zudem höchste Präzision gefragt, die viel Erfahrung und eine ruhige Hand erfordert.

Wie lange dauert eine Sitzung beim Tätowierer?

Dauer nach Größe und Motiv

  • Sehr klein (z. B. Stern, Initiale, kleiner Schriftzug): 15 bis 45 Minuten.
  • Klein bis Mittel (5×5 cm bis 10×10 cm, z. B. einfache Blume): 1 bis 2 Stunden.
  • Mittel bis Groß (10×10 cm bis 20×20 cm, z. B. detailliertes Shading): 2 bis 5 Stunden.
  • Groß (z. B. Oberschenkel, halber Ärmel): 5 bis 10 Stunden (oft aufgeteilt in 2 bis 3 Sitzungen)
  • Sehr groß (Sleeves, kompletter Rücken): 15 bis 80+ Stunden, verteilt über mehrere Monate.

Wichtige Einflussfaktoren

  • Stil: Einfache Outlines gehen schnell. Stile mit vielen Punkten (Dotwork) oder extremen Schattierungen (Realismus) dauern deutlich länger.
  • Körperstelle: An schmerzempfindlichen Stellen (wie Rippen oder Fuß) sind öfter Pausen nötig. Das verlängert die Gesamtzeit.
  • Studio-Zeit: Rechnen Sie vor Ort immer extra Zeit ein für das Anbringen der Schablone (Stencil), Vorbereitung und kurze Pausen.

Was nimmt ein Tätowierer pro Stunde?

Ein Tätowierer verlangt im Durchschnitt einen Stundensatz zwischen 100 und 200 Euro.
Der genaue Preis hängt von der Erfahrung des Künstlers, dem Studio und der Region ab.

Preisübersicht nach Erfahrung

  • Anfänger / Lehrlinge: 30 bis 70 Euro pro Stunde.
  • Fortgeschrittene Artists: 70 bis 120 Euro pro Stunde.
  • Profis & etablierte Künstler: 120 bis 200+ Euro pro Stunde.Internationale Meister / Stars: 250 bis über 1.000 Euro pro Stunde.

Weitere Preisfaktoren
Pauschalpreise: Sehr kleine Tattoos werden oft nicht nach Zeit, sondern als Festpreis berechnet (meist ab 80 bis 150 Euro).
Tagessätze: Für große Projekte wie einen ganzen Arm (Sleeve) verlangen Studios oft einen Stundensatz/Stundenlohn für Tätowierer kalkulieren bzw. Tagessatz von ca. 600 bis 1.400 Euro.

Wo tut ein Tattoo am wenigsten weh?

Ein Tattoo tut an Körperstellen mit viel Muskel- oder Fettgewebe, dicker Haut und ohne direkten Knochenkontakt am wenigsten weh.

Zu den schmerzärmsten Stellen gehören:

  • Oberarm (Außenseite): Gilt als der absolute Klassiker und Favorit für Tattoo-Anfänger.
  • Oberschenkel (Außenseite): Bietet viel Muskelfleisch und ist gut gepolstert.
  • Unterarm (Außenseite): Die Haut ist hier unempfindlicher als an der Innenseite.
  • Wade: Hat viel Muskelmasse und ist gut zu ertragen.
  • Schulter: Dank der natürlichen Polsterung ebenfalls recht schmerzarm.
Tattoo Schmerzkarte Syndicat Tattoo

Was kann man machen, damit das Tätowieren nicht so weh tut?

Um die Schmerzen beim Tätowieren zu verringern, hilft vor allem eine gute körperliche und mentale Vorbereitung.

  • Ausreichend schlafen: Gehe ausgeruht in die Sitzung, da ein übermüdeter Körper schmerzempfindlicher ist.
  • Gut essen und trinken: Komme niemals mit leerem Magen. Ein stabiles Level an Blutzucker verhindert Kreislaufprobleme und hilft dem Körper, Adrenalin und Endorphine auszuschütten. Nimm dir bei langen Sitzungen am besten Snacks oder Traubenzucker mit.

Bei Krankheitsgefühl sollte vom Tätowieren Abstand genommen werden.

Was sollte man nicht vor einem Tattoo-Termin tun?

Vor einem Tattoo-Termin solltest du keinen Alkohol und keine blutverdünnenden Medikamente wie Aspirin konsumieren.

Hier sind die wichtigsten Dinge, die du vor dem Stechen vermeiden solltest:
Kein Alkohol und keine Drogen: Mindestens 24 bis 48 Stunden vorher. Alkohol verdünnt das Blut, wodurch du stärker blutest, die Farbe schlechter hält und der Kreislauf schlappmacht.

  • Keine blutverdünnenden Medikamente: Verzichte auf Schmerzmittel mit ASS (wie Aspirin), es sei denn, sie sind ärztlich verordnet.
  • Nicht mit leerem Magen erscheinen: Komm niemals hungrig. Der Körper braucht Energie für die Sitzung, sonst droht Kreislaufkollaps.
  • Kein exzessives Koffein: Trinke am Tag des Termins nicht zu viel Kaffee oder Energy-Drinks, da das den Blutdruck und die Schmerzempfindlichkeit steigert.
  • Keine frische starke Sonne / kein Solarium: 1 bis 2 Wochen vor dem Termin solltest du Sonnenbrand an der betreffenden Stelle unbedingt vermeiden, da verbrannte oder gereizte Haut nicht tätowiert werden kann.
  • Die Stelle nicht frisch eincremen: Geh zwar sauber duschen, aber trage kurz vor dem Termin keine dicke Bodylotion oder Cremes auf die Hautstelle auf – das stört den Abdruck des Tattoos.
  • Kein Sport direkt vor dem Termin: Das regt die Durchblutung an, was beim Stechen zu mehr Blutungen führen kann.
  • Nicht krank hingehen: Bei Fieber, Erkältung oder Infektionen den Termin lieber verschieben, da das den Körper unnötig schwächt.

Ist eine Betäubungscreme vor dem Tätowieren sinnvoll?

Betäubungscremes vor dem Tätowieren können den Schmerz zu Beginn lindern, sind aber unter Tätowierern sehr umstritten, da sie die Hautstruktur verändern und die Farbaufnahme beeinträchtigen können.

Vorteile

  • Weniger Schmerz: Die obere Hautschicht wird betäubt, was den Start einer Sitzung spürbar erleichtert.
  • Hilfreich an sensiblen Stellen: Bei schmerzhaften Körperpartien oder langen Sitzungen kann es den Anfang erträglicher machen.

Nachteile und Risiken

  • Hautveränderung: Die Haut kann aufquellen oder zäh werden (oft als Gummi-Effekt beschrieben), was das Stechen für den Artist erschwert.
  • Schlechtere Farbabnahme: Manchmal nimmt die Haut die Farbe nicht richtig an.
  • Plötzliches Nachlassen: Die Wirkung hält meist nur ein bis drei Stunden. Wenn sie nachlässt, setzt der Schmerz oft abrupt und intensiv ein.
  • Allergien: Inhaltsstoffe wie Lidocain können Unverträglichkeiten oder Reaktionen auslösen.

Besprich die Nutzung einer Betäubungscreme unbedingt im Vorfeld mit deinem Tattoo-Studio, da viele Tätowierer bestimmte Marken ablehnen oder ganz ohne arbeiten.

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